Die schmutzige Hingabe – Extremer Scheiß von Salty Vixen

Die schmutzige Hingabe – Extremer Scheiß von Salty Vixen

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Lena Schmidt war zweiunddreißig. Stimme wie zerschlagenes Glas, Gesicht auf jeder Billboard zwischen Berlin und Hamburg. Markus Rehn war vierunddreißig, rau, arrogant, dieselbe Chartliste, dieselbe Verachtung. Sie hassten sich öffentlich. Interviews, in denen sie einander nicht beim Namen nannten. Award-Shows, in denen sie getrennte Gänge benutzten. Ein gemeinsamer Song, den das Label erzwungen hatte und den beide live sabotierten — sie eine Terz zu hoch, er das Mikro wegdrehend, als wäre sie Luft.

Nach der Echo-Afterparty blieb eine Limousine. Der Fahrer fuhr falsch. Der Stau stand wie Beton. Lena saß links in einem schwarzen Kleid, das nach Geld roch. Markus rechts, Knie weit auseinander, als könnte Nähe anstecken.

„Du stinkst nach Heuchelei“, sagte sie.

„Du stinkst nach Parfüm, das Scheiße verdecken soll“, sagte er.

Stille. Draußen Hupen. Drinnen die Klimaanlage. Lena lachte, kurz, böse. „Du weißt gar nichts, Rehn.“

Er drehte den Kopf. Zum ersten Mal an dem Abend sah er sie wirklich an. „Ich weiß mehr, als dein Management denkt.“

Es war kein Flirt. Es war ein Riss. In seiner Tourgarderobe, nach Shows, wenn das Adrenalin tot umfiel, ging Markus aufs Klo und blieb zu lange. Nicht zum Wichsen. Zum Riechen. Zum Zuschauen, wie es fiel, warm, schwer, ehrlich. Manchmal, wenn niemand klopfte, führte er zwei Finger hin, dann den Mund. Einmal nur. Dann hasste er sich. Dann hasste er sie, weil Lena Schmidt in Interviews so sauber lächelte, als hätte ihr Darm nie existiert.

Lena hielt seinem Blick stand. Lange. „Du glaubst, du bist der Einzige.“

Die Limo hielt vor seinem Hotel, nicht vor ihrem. Sie stieg trotzdem aus. Penthouse, oberste Etage, keine Kameras, keine Assistenz. Die Rivalität blieb an der Tür hängen wie ein nasser Mantel.

Im Bad ließ sie das Licht an. Kein Wein. Kein „wir sollten reden“. Lena schob das Kleid hoch, String zur Seite, setzte sich auf die weiße Schale und kackte, während er in der Tür stand und vergaß zu atmen. Ein dicker, warmer Strang. Dann noch einer. Der Geruch stieg sofort, erdig, sauer, menschlich, füllte den Marmor. Lena sah ihn an, als würde sie eine Zugabe singen, auf die niemand vorbereitet war.

„Komm her, Rehn. Du wolltest extrem. Hier ist extrem.“

Er kniete. Nicht schön. Nicht filmreif. Hungrig. Sie wischte nicht. Sie ließ ihn die Brille der Schüssel halten wie eine Schale, und als sie aufstand, drückte sie seinen Mund in das, was sie hinterlassen hatte. Markus stöhnte in den Kot. Aß. Nicht spielerisch, nicht „ein bisschen tippen“. Zunge, Lippen, Zähne, die sich durch Warmheit arbeiteten. Lena fasste ihm ins Haar und hielt ihn fest, als wäre das ein Mikro.

„Schöne Stimme. Dreckiges Maul. Endlich passend.“

Sie hassten sich immer noch. Das war der Witz. Als er das Gesicht hob, braun um Mund und Kinn, küsste sie ihn trotzdem. Langsam. Feinde auf der Zunge. Kot zwischen den Zähnen. Lena lachte gegen seinen Mund, und der Laut war hässlicher als jeder Diss in der Presse.

„Jetzt ich.“

Markus setzte sich. Die Rivalität machte ihn grob, nicht zärtlich. Er presste, und es fiel schwer, ein Stück auf den Rand, ein Stück in die Schüssel, der Geruch jetzt doppelt, seiner und ihrer. Lena kniete vor ihm wie vor keinem Publikum der Welt. Sie nahm mit den Fingern, dann mit dem Mund. Ihre Kehle arbeitete. Die Augen liefen, nicht vom Weinen. Markus hielt ihr den Hinterkopf und sagte zum ersten Mal „Lena“, nicht „Schmidt“, nicht „die Zicke vom Label“.

Danach nicht duschen. Sex auf dem kalten Fliesenboden, noch dreckig. Er nahm sie von hinten, eine Hand in ihren Haaren, der Geruch zwischen ihnen wie eine dritte Person, die applaudierte. Lena kam, als er ihr ins Ohr sagte, sie sei genauso widerlich wie er. Das war das erste ehrliche Kompliment seit Jahren.

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Sie lagen später auf dem Hotelteppich, rauchten aus dem Minibar-Aschenbecher, Kleid und Hemd irgendwo, braune Spuren auf Haut und Keramik.

„Wenn das rauskommt, sind wir tot“, sagte Markus.

„Dann bleiben wir tot zusammen“, sagte Lena. „Nächste Woche Hamburg. Nach der Zugabe. Dein Klo oder meins. Kein Safe-Word für die Presse. Nur für uns, falls einer wirklich stoppen will.“

„Stoppen will ich nicht.“

„Ich auch nicht. Ich will mehr. Extreme Kot. Nicht das süße Spiel, das irgendwelche Paare auf Paid-Seiten machen. Ich will, dass du aus meiner Schüssel frisst, und ich aus deiner, und danach ficken wir, als wäre die Bühne abgefackelt.“

Er nickte. Feinde. Dieselbe Charts. Dieselbe Scheiße.

Hamburg. Zugabe. Das Publikum schrie nach dem Duett, das sie wieder halb verweigerten. Hinter der Bühne keine Journalisten. Markus’ Kabine. Tür zu. Lena zog das Bühnenkleid aus, setzte sich, kackte auf eine schwarze Tourhandtuch-Wanne, die niemand für sowas gekauft hatte. Markus ging auf die Knie ohne Witz. Aß, während draußen Roadies Kabel rollten. Lena hielt sein Gesicht unten, bis er würgte und trotzdem weitermachte. Dann wechselten sie. Sie leckte ihn sauber, als er fertig war, Zunge in der Rille, Kot unter den Nägeln. Er fickte sie über die Make-up-Theke, Spiegel voller Lichter, ihr Mund noch braun, sein Schwanz glänzend von ihr.

Ein Foto in der Bild am nächsten Morgen: zwei Stars, dieselbe Limousine eine Woche zuvor, Spekulationen über eine Affäre. Niemand lag richtig. Die Wahrheit war wärmer und dunkler.

Auf dem Weg nach München, im Flieger, First Class, Trennwände. Lena schrieb ihm auf die Serviette nicht ich liebe dich. Sie schrieb: Nach der Show. Nicht wischen. Markus steckte den Zettel ein wie einen Vertrag.

In München ging es weiter. Hotel. Diesmal die Dusche aus, Absicht. Lena kackte auf seine Brust, langsam, während er auf dem Rücken lag und zitterte. Sie verteilte es mit der Hand, dann mit der Zunge, küsste ihn durch den Dreck. Markus kam, ohne dass sie ihn anfasste, nur vom Geruch und von ihrem Gewicht. Danach nahm sie ihn in den Mund, dreckig wie er war, und er kam ein zweites Mal, bitter und menschlich.

„Ich hasse dich immer noch“, flüsterte sie gegen seinen Bauch.

„Ich dich auch“, sagte er. „Bleib.“

Sie blieb. Nicht als Freundin. Als Feindin, die denselben Hunger hatte. Dieselbe schmutzige Hingabe. Extremer Scheiß, den keine Chartshow je bekommen würde.

Vor der nächsten Award-Show lächelten sie wieder getrennt in Kameras. Getrennte Gänge. Getrennte Interviews. Hinter den Türen dieselbe Abmachung: nach dem letzten Song, kein Make-up, kein Management, nur Klo, Kot, Mund, und danach Sex, der nach der Wahrheit roch.

Lena Schmidt und Markus Rehn. Zwei Stimmen. Ein Geheimnis. Kein Happy End für die Presse. Nur Wärme auf der Zunge und der Satz, den sie sich nie öffentlich sagen würden:

„Noch einmal. Extreme. Jetzt.“

Und sie taten es. Wieder. Und wieder. Feinde, die sich im Dreck gefunden hatten und nicht vorhatten, sauber zu werden.

Tip Salty Vixen